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Trainingscamp 2010
Nach 90 Minuten Busfahrt war das Ziel erreicht. Die Zimmer wurden bezogen und das Abendessen eingenommen. Und wie das immer so ist, das Essen ist ein Thema an dem die Geister sich scheiden. Wir als Trainer waren uns aber eigentlich schon einig. Das Essen war dafür, dass es ein Großküchenessen durchaus essbar. Einzig der Früchtetee wäre da noch ausbaufähig. Ob man Mineralwasser trank, oder Früchtetee, war eigentlich gleich. Einzig die Farbe deutete daraufhin, dass Tee angeboten wurde.
Nach dem Abendessen wurde dann unter der Trainern der Tagesablauf in Bezug auf die Trainingszeiten abgestimmt und der Tag klang aus. Ausklingen lassen ist da ein gut gewählter Begriff. Irgendwie schien es so, dass - so war es wohl auch schon zu unserer Jugendzeit -, dass bei den einzelnen Teams noch ein hoher "Abstimmungsbedarf" bestand. Anders waren die angeregten Gespräche zu nächtlicher oder morgendlicher Stunde nicht erklärbar.Gleichwohl, trotz lang andauernder Gepräche bei Chips, Gummibärchen und weiss Gott was sonst so noch verzehrt wurde- der Berichterstatter konnte nur anhand der Müllberge erkennen, dass die Mengen gewaltig waren -, kannte Tanja Kinne keine Gnade und spielte mit dem Ghettoblaster den allseits "beliebten Song" "Guten Morgen lieber Sonnenschein". Andernorts wurde man liebevoll durch den eigenen Wecker aus dem Schlaf gerissen und - ich persönlich hatten den Eindruck -, bei einigen Wenigen hatte es sich eigentlich nicht gelohnt die Augen überhaupt zu schließen.
Für einige Sportlerinnen und Sportler begann der Tag mit einem kleinen Dauerlauf rund um die Herberge. Erst den Berg runter, dann wieder hinauf. Manche erledigte ihr Programm zügig, andere weniger zügig. Zumindest im Blickfeld der Trainer liefen die meisten Sportler und Sportlerinnen in beachtlichem Tempo um dann auch gleich wieder die Geschwindigkeit zu drosseln, wenn man sich außerhalb des Blickbereiches wähnte.

Nach dem Frühstück standen die Trainingseinheiten der diversen Mann- und Frauschaften an über deren Inhalte oder auch Erfolge der Berichterstatter nur eingeschränkt Auskunft erteilen kann. Eines war jedenfalls klar, den Trikots nach zu urteilen war durchaus ernsthaft gearbeitet worden. Zwei Teams nutzen das wirklich warme Wetter dazu die frisch erworbenen handballerischen Fähigkeiten in einer Wasserschlacht zu erproben. Bei diesem Gefecht und diesem Wetter war jeder ein Gewinner, der von einem nassen Schwamm oder Handschuh getroffen wurde.Zu nachtschlafener Zeit machte sich die weibliche B in Begleitung der männl. B und A zu einem nächtlichen "Fackelspaziergang" auf. Keine Sorge, alle Teilnehmer meldeten sich auch wieder zurück. Verluste waren nicht zu verzeichnen.
Wer meinte mit der Erledigung der diversen "Teambesprechungen" der ersten Nacht wäre auch die nächtliche Lärmquelle beseitigt worden, der irrte. Zu unserer aller Freude und Unterhaltung war Kirmes im Städtchen. Die Musik drang dann nicht nur bis an, sondern auch in die Herberge. Also wieder Unterhaltung zu nachtschlafender Zeit.
Am Sonntag wurden noch flugs ein paar Trainingseinheiten absolviert, ein paar Trainingsspielchen waren verabredet worden. Ja und dann kam schon das Mittagessen und der Abfahrttermin. Ein Wochenende war wie im Fluge vergangen.Dem Berichterstatter hat es jedenfalls Spaß gemacht.
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Aktualisiert (Dienstag, den 04. Januar 2011 um 20:28 Uhr)



